S und G Jahrbuch 2014

136 Quellen: [4] http://augengeradeaus.net/2014/12/die-nato-speerspitze-deutschland-vorneweg/ | www.handelsblatt.com/politik/international/eingreiftruppe-fuer-die-ukrainebundeswehr-koennte-nato-speerspitze-werden/10985234.html | www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nato-aussenminister-ueber-abwehrmassnahmen-gegen-russland13296875.html | www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/nato-craddocks-bombe/2853202.html | http://de.wikipedia.org/wiki/NATO_Response_Force | [5] www.youtube.com/watch?v=fgQ3LDPW7Lc | COMPACT Edition, Ausgabe Nr. 1: „Wladimir Putin – Reden an die Deutschen“ (enthält die komplette Rede) | [6] http://de.ria.ru/politics/20141122/2700588897.html | http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/11/22/lawrow-der-westen-will-mit-den-sanktionen-putin-stuerzen/ | [7]www.welt.de/wirtschaft/article130258218/IWF-fuerchtet-Anti-Dollar-Allianz-der-Schwellenlaender.html | www.focus.de/politik/experten/jaeger/gefahrliche-zwei-frontenstellung-neue-gefahr-fuer-die-usa-wenn-russsland-und-china-parallel-handeln-usa-einzige-weltmacht-russland-und-china-sind-bereit-zur-abloesung_id_4044042.html | http://bueso.de/node/7770 | [8] www.youtube.com/watch?v=YseuLiGQFgs Ausgabe 67/14 S&G Hand-Express dd. Der russische Außenminister Lawrow äußerte sich auf einer Sitzung des Nationalen Rates für Außen- und Sicherheitspolitik in Moskau am 22.11.2014 zu den Sanktionen gegen Russland: „Bisher haben unsere westlichen Partner bei der Anwendung von Sanktionen, ob es um Nordkorea, um den Iran oder andere Staaten ging, die Sanktionen so formuliert, dass sie der sozialen Sphäre und der Wirtschaft nicht schaden, sondern nur selektiv und gezielt die Elite treffen sollten. […] Jetzt ist aber alles umgekehrt. Öffentlich erklären die westlichen Top-Politiker, die Sanktionen sollen die Wirtschaft zerstören und Volksproteste hervorrufen.“, betonte er. Damit zeige der Westen „eindeutig, dass er nicht die Politik der Russischen Föderation ändern möchte, was an sich illusorisch ist“, sondern dass man die russische Regierung stürzen wolle. [6] Die BRICS: Nationale Souveränität und Entwicklung statt Bankenbetrug und Kriegshetze jt. Wenn westliche Medien über den Zusammenschluss der BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) berichten, dann wird dieser meist als Bedrohung für den Westen dargestellt. Tatsächlich aber ist der Zusammenschluss der BRICS eine historische Chance für die gesamte Welt zur friedlichen Kooperation, zur Entwicklung aller Menschen und um die Kriege zu beenden. Denn diese Nationen gründen ihr System auf die Achtung nationaler Souveränität und auf die Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Bevölkerung. Dazu ein Beispiel, welche positiven Veränderungen diese neue Denkweise für die Bevölkerung hat: Am 12. November hat eine Delegation der indischen Regierung beim dritten deutsch-indischen Investmentforum in Berlin angekündigt, dass Indien für die nächsten zehn Jahre jeden Monat eine Million Arbeitsplätze schaffen wird. Diese Initiative könnte durchaus Modellcharakter für die westliche Politik haben – weg von Bankenrettung und Kriegshetze, hin zur Achtung der nationalen Souveränität und Entwicklung eines jeden Landes! [7] Deutschland maßgeblich an „NATO-Speerspitze“ gegen Russland beteiligt Schlusspunkt ● „Wenn es eine Lehre aus der Geschichte gibt, dann diejenige: Deutsche und Russen dürfen sich nie mehr gegeneinander hetzen lassen! Wenn Deutsche und Russen zusammengehalten haben – egal ob unter Friedrich dem Großen oder unter Bismarck oder beim Rapallo-Vertrag oder unter Willy Brandt – dann ging es nicht nur unseren beiden Völkern gut, sondern dem ganzen Kontinent. Deutsche und Russen sind keine Feinde!“[8] Jürgen Elsässer, Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „COMPACT“ kul./lm. Deutschland soll – zusammen mit Norwegen und den Niederlanden – eine Schlüsselrolle beim Schutz der ost- und mitteleuropäischen NATO-Partner spielen, die sich von Russland bedroht fühlen. Das deutschniederländische Korps* soll vorübergehend den Hauptteil der sogenannten „Speerspitze“ gegen Russland bilden, indem es für 2015 die Kommando-Funktion über die Landstreitkräfte der „schnellen NATO-Eingreiftruppe“ übernimmt. Ins Leben gerufen wurde die „NATO-Eingreiftruppe“ ursprünglich vom ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Nun haben die USA ihre Truppen fast vollständig aus der Eingreiftruppe zurückgezogen. Dafür sollen jetzt die europäischen NATO-Partner umso mehr Soldaten zur Verfügung stellen. Die deutsche Bundeswehr wird 2015 einen großen Teil davon – konkret insgesamt 4.000 Soldaten, davon rund 1.200 für Landstreitkräfte einsetzen. Lässt sich Deutschland ein weiteres Mal – an vorderster Front – in einen Weltkrieg treiben? Während die USKriegstreiber weit weg sind, sollen unsere Söhne, Väter, Brüder – von aller Welt gehasst – auf dem Schlachtfeld verbluten. Wollen wir das? [4] Warum Putin seine Rede auf Deutsch hielt ku. Präsident Putin hielt am 25. September 2001 eine Rede vor dem deutschen Bundestag. Als er später gefragt wurde, warum er die Rede fast durchgehend auf Deutsch gehalten habe, antwortete er folgendermaßen: „Ich wollte mit meiner Rede auf Deutsch folgendes erreichen: Unsere Partner in Europa und in Deutschland sollten sehen, dass wir uns in einer Sprache verständigen können. Im engen und übertragenen Sinne des Wortes. [...] Ich wollte das breite Publikum – die Zuschauer in Deutschland – davon überzeugen, dass Russland ein befreundetes, freundschaftliches Land ist. [...] Weil wir – Russland – uns als Europäer, als europäisches Volk sehen und fühlen, wollen wir nach gemeinsamen europäischen Regeln und Werten leben. Wir wollen unsere Zukunft zusammen mit Europa und der Weltgemeinschaft gestalten.“ [5] Lawrow über Sanktionen: Westen will Putin stürzen Weiteres Beispiel für den Sinneswandel bezüglich der deutschen Wiederbewaffnung nach dem 2. Weltkrieg: „Möge dem Deutschen, der je wieder eine Waffe in die Hand nimmt, die Hand abfallen.“ Franz-Josef-Strauß, ehem. Verteidigungsminister u. CSU-Vorsitzender, 1948 „Die Deutschen können den Russen nicht mit Pfeil und Bogen gegenüber stehen.“ Franz-Josef Strauß, 1957 *Korps = militärischer Großverband eines Heeres

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